Die Phoenix Akademien KG


Die Phoenix Akademien KG ist Partner der Gründerwoche Deutschland 2011 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie geworden. Es ist unsere Aufgabe, ab Mitte November besondere Workshops und Seminare für zwei Branchen anzubieten: Handwerksbetriebe und Heilpraktiker. In beiden Branchen besteht ein grosser, wenn nicht sogar erdrückender Bedarf an Liquidität. Dies gilt umso mehr dann, wenn Betriebe oder Praxen übernommen oder gegründet werden.

Die Dozenten und in der Wirtschaft oder im Heilwesen tätigen Dozenten der Phoenix Akademien erläutern in abendlichen oder eintägigen Workshops die Möglichkeiten der Kapitalausstattung bei Gründungen oder Nachfolgeregelungen und halten den Fokus dabei insbesondere auf die in Deutschland noch weitestgehend unbekannten Möglichkeiten der Beteiligung von Privatkapital, des Erhaltes von Kleindarlehen und der Steigerung von Umsätzen und Einnahmen durch die Visualisierung von Geschäftsmodellen als Mittel, die Angebotspalette zu dehnen und Umsätze durch eine bessere Darstellung der Leistungen am Markt zu generieren.

Die Phoenix Akademien KG ist ein Zusammenschluss von sozial engagierten Vereinen und einer Kapitalgesellschaft, die international Projekte entwickelt, finanziert und realisiert. Die Phoenix Akademien KG stützt sich bei der Auswahl der Referenten und Dozenten sowie bei der Themenauswahl auf die Erfahrungen, Erkenntnisse und Anforderungen aus den umfangreichen, lebendigen und interaktiven Netzwerken der Gesellschafter. Die Seminare und Workshops werden bundesweit an unterschiedlichen Standorten angeboten. Das Angebot der Phoenix Akademien stützt sich auf drei Säulen. Im Bereich der Medizin und Metaphysik haben wir die breite Angebotspalette der Ming Tang Akademie. Im Bereich der Berufsaus- und weiterbildung, der Wirtschaft und dem Gründungswesen verfügen wir über die Angebote der HeideAkademie, die seit Anfang der 2000er Jahre in der Erwachsenenbildung mit den Schwerpunkten Gründung, Nachfolge und Wirtschaft aktiv ist. Die dritte Säule unserer Angebote bilden Kooperationen mit befreundeten Akademien, auf die wir immer dann zurückgreifen, wenn wir zusätzliches Fachwissen und zusätzliche Qualifikationen offerieren wollen.

Während sich die Angebote unserer Kooperationspartner an Menschen richten, die geförderte Seminare und Ausbildungen beispielsweise durch Bildungsgutscheine oder im Rahmen einer Berufsausbildung in Anspruch nehmen, so richten sich die Angebote der Ming Tang Akademie und der HeideAkademie weitestgehend an Menschen, die selber in ihre berufliche oder persönliche Zukunft investieren wollen.

Unsere Bildungsangebote können grundsätzlich als Ausbildungsmassnahme, als Workshop oder als Wochen- oder Wochenend-Seminar wahrgenommen werden. Oftmals sind unsere Angebote eingebunden in praktische Geschäftsmöglichkeiten. So bilden wir beispielsweise Energie-Effizienz-Berater aus, deren zugleich Kooperationen in der Wirtschaft angeboten werden. Oder wir bilden Pflegekräfte aus, denen wir auf selbständiger oder angestellter Basis berufliche Chancen vermitteln. Oder wir bilden Heilpraktiker beziehungsweise Komplementärmediziner im Rahmen expansiver Franchisesysteme weiter.

 

 

Aktualisiert (Sonntag, den 16. Oktober 2011 um 16:34 Uhr)

 

Bildungskrise

Die Zahl der Kinder ohne jede Schulbildung sinkt weltweit - aber sehr langsam. Fern ist das Ziel, bis 2015 allen den Schulbesuch zu ermöglichen. Die Unesco fordert mehr Hilfe der Industriestaaten und warnt vor den Folgen der Finanzkrise: Eine verlorene Generation könne die Welt allen nicht leisten. 72 Millionen Kinder weltweit können nicht zur Schule gehen. Und gerade in den ärmsten Ländern bedrohen die Folgen der Finanzkrise den Zugang zur Bildung für Kinder. Das Ziel, bis 2015 allen Kindern wenigstens den Besuch einer Grundschule zu ermöglichen, sei in Gefahr, erklärte die Unesco am Dienstag in New York. Um es doch noch zu erreichen, müssten die Industriestaaten ihre Entwicklungshilfe um mindestens 16 Milliarden Dollar (gut zehn Milliarden Euro) jährlich aufstocken. Bislang vernachlässigten wichtige Geldgeber wie Deutschland die Primar-Ausbildung, kritisierte die Unesco. So investierten Deutschland, Frankreich und Japan über die Hälfte ihres Entwicklungshilfe-Etats für Bildung in weiterführende Schulen oder Universitäten, erklärte die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Dabei sei bereits im Jahr 2000 auf einer internationalen Konferenz im Senegal vereinbart worden, bis 2015 allen Kindern weltweit Zugang zu grundlegender Bildung zu verschaffen.

Danach sollte kein Land, das sich dem Ziel Bildung für alle verpflichtet hat, wegen fehlender Finanzmittel scheitern. Die Unesco schätzt, dass einkommensschwache Länder zusätzliche sieben Milliarden Dollar pro Jahr oder 0,7 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Bildung aufbringen können. Doch selbst dann bleibe eine Finanzierungslücke von 16 Milliarden Dollar jährlich für 46 arme Länder. Um diese Lücke zu schließen, müsse Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon in diesem Jahr eine hochrangige Geberkonferenz einzuberufen, forderte die Unesco. Rund 760 Millionen Analphabeten weltweit Seit dem Jahr 2000 sei die Zahl der Kinder, die gar keine Schule besuchten, zwar um 33 Millionen gesunken, schreibt die Unesco in ihrem Bericht. 72 Millionen hätten aber bis heute keinerlei Zugang zu Bildung. Überdies drohten die Folgen der Wirtschafts- und Finanzmarktkrise die Fortschritte der vergangenen Jahre zunichte zu machen. Allein im südlichen Afrika könnten die öffentlichen Ausgaben für Bildung "als direkte Konsequenz aus der Krise" um rund 4,6 Milliarden Dollar jährlich zurückgehen.

Die Welt könne es sich nicht leisten, eine "verlorene Generation" von Kindern ohne Zugang zu Bildung zu schaffen und ihnen damit die Chance auf einen Ausweg aus der Armut zu nehmen, erklärte Unesco-Generaldirektorin Irina Bokowa. Unter den Kindern ohne jede Schulbildung seien Mädchen noch immer in der Mehrheit, heißt es in dem Bericht. Weltweit habe sich der Zugang von Mädchen zu Bildung zwar verbessert, einige Länder seien von Gleichberechtigung aber noch weit entfernt: So würden 80 Prozent der Mädchen im Jemen nicht eingeschult. Abgesehen vom Ziel einer universellen Grundschulbildung drohe auch der Kampf gegen den Analphabetismus zu scheitern, so die Unesco. 759 Millionen Menschen weltweit könnten nicht lesen oder schreiben, zwei Drittel davon seien Frauen.