Der Astronom Nikolaus Kopernikus schuf ein neues Weltbild. Es war eine Revolution, die weit über die Naturwissenschaften hinausreichte. Der alte Mann lag im Sterben, als sie ihm das erste Exemplar seines Werks noch druckfrisch ans Bett brachten. Rund 400 Seiten, geschrieben auf Latein, der Sprache der Gelehrten. "De revolutionibus orbium coelestium" - "Über die Kreisbewegungen der Himmelskörper" hieß das Buch, an dem der Meister wohl mehr als 20 Jahre gearbeitet hatte, gefeilt, verbessert, immer wieder korrigiert. Nun endlich war es fertig, aber konnte er es noch wahrnehmen, sich gar freuen? So lange hatte er gezögert, seine neue Theorie zu veröffentlichen, aus Angst vor der Reaktion der akademischen Welt, aus Sorge, sich womöglich lächerlich zu machen. Tatsächlich bedeutete das, was der Astronom Nikolaus Kopernikus 1543 mit seinem Kompendium präsentierte, eine Revolution: ein neues Weltbild, das mit der althergebrachten Ordnung brach. Nicht die Erde, behauptete der Wissenschaftler, sondern die Sonne bildet den Mittelpunkt des Universums. Und: Die Erde ruht nicht still und fest verankert, sie bewegt sich.
Damit formulierte er nicht nur ein neues astronomisches Modell, er erschütterte ein ganzes Glaubenssystem. Kopernikus, urteilte der Philosoph Ludwig Feuerbach im 19. Jahrhundert, habe "die Menschheit um ihren Himmel gebracht". Die bisher so fest und sicher geglaubte Heimstatt Erde schwankte.
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Das Siegel des Schweigens wurde gebrochen... Die Traditionen der Familie Wu gehen auf mehrere Jahrtausende zurück. Es sind uralte Traditionen, die darauf abzielten, das ursprüngliche authentische Wissen, das tatsächlich gradlinig direkt von den Allerersten selbst stammt, zu bewahren und letztlich dem in seinem Herzen wahrhaft Suchendem zugänglich zu machen. Über Jahrtausende wurde über dieses Wissen Stillschweigen bewahrt, weil die Menschen nach Ansicht der Allerersten dafür nicht bereit waren. Erst jetzt, in diesen Tagen, wurde das Wissen freigegeben; erst jetzt überschlagen sich die Ereignisse und Ausgrabungen, und wissenschaftliche Erkenntnisse weisen in einem ungeahntem Ausmaß nach, daß die gesamte Weltgeschichte und Sichtweise über alle Dinge und Zusammenhänge zum Großteil völlig falsch sind; erst jetzt erfüllt sich die uralte Prophezeiung: „Am Ende aller Zeiten, werden die Bücher aufgetan und das Wissen [der Allerersten] wird den Menschen wieder offenbar.“ (Shui Xiang Shang Ti) Es ist äusserst interessant, wie zahlreiche andere Prophezeiungen verschiedenster Kulturkreise dies auch bestätigen, allen voran die Offenbarung, das letzte Buch in der christlichen Bibel und jetzt besonders populär gemacht, auch die Kalender der Maya, die Überlieferungen der Hopi-Indianer und vieles mehr. Mit der Prophezeiung von Shui Xiang Shang Ti sind aber nicht nur wortwörtliche Bücher gemeint, sondern auch symbolische, allen voran das "Buch der Erde" selbst, und damit buchstäblich die "Öffnung der Erde". Die alten Weisen benutzten stets Metaphern, die sowohl wörtlich zu verstehen waren, gleichfalls aber auch oft mehrere tiefe Bedeutungen gleichzeitig hatten, die sich den Menschen nur dann erschlossen, wenn sie hinter die Zeilen schauten.
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Unser Universum ist eines von vielen, und jeder Mensch hat Doppelgänger in anderen Welten: Diese Idee trieb lange nur philosophisch inspirierte Außenseiter um. Jetzt gewinnt sie in der Elite der Theoretischen Physik mehr und mehr Verfechter. Wird die Kosmologie zur Glaubenssache? Der Sarg war gut erhalten und lag 32 Zentimeter tief unter dem Marmorboden. Das Skelett darin war zierlich. Uninteressant, befanden die Archäologen - und gruben weiter. Durchpflügten den Dom von Frombork an der polnischen Ostseeküste. Schließlich fanden sie den Schädel eines Mannes, der zwischen 60 und 70 Jahre alt gewesen sein muss, als er starb. Waren das die lange gesuchten Knochen?
Ein DNA-Vergleich mit einem Haar, das man in einem Buch des Gesuchten gefunden hatte, brachte im November 2008 Gewissheit: Dies war der Kopf von Nikolaus Kopernikus, Domherr von Frombork, Hobbyastronom, gestorben im Jahr 1543, verantwortlich für die größte Revolution seit Menschengedenken. Im Frühjahr 2010 sollen die Gebeine feierlich beigesetzt werden, mit Gedenktafel und in einem "schönen Sarkophag", wie Bischof Jacek Jezierski verspricht. Er hatte die Suche in Auftrag gegeben. Was für eine Karriere. Nikolaus Kopernikus schuf das heliozentrische Weltbild und verbannte den Menschen vom Nabel des Universums: Nicht die Erde stehe im Zentrum der Welt, behauptete er, sondern die Sonne. Diese Idee erschütterten das Selbstverständnis des Menschen - und die Autorität der Kirche. Heute ist er ein katholischer Held.
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Viele Missverständnisse entstanden über die Wirren der Zeit. In alter Zeit, vor 12.000 bis vor 7.000 Jahren gab es keinen Götzen-Kult, wie er später skurile Formen annahm. Es wurden weder Menschen- oder Tier-Opfer dargebracht, noch in religiösen Wahn Glaubenskriege geführt. Auch Räucherwerk waren keine Opfergaben, sondern der ätherische Rauch half lediglich eine Barriere zu den Anderswelten zu überwinden. Daß er auch angenehm von Totengeistern oder höheren Wesensformen durch seinen süßlichen Duft wahrgenommen wurde, er desinfizierend und gesundheitlich fördernd auf die Atemwege wirkt, all das waren nützliche und angenehme Beigaben, jedoch von untergeordneter Bedeutung. Der Ming Tang war eine Ruhestätte um in völlige Harmonie mit dem Himmel und der Erde und natürlich allen in ihnen beherbergten Wesen zu gelangen. Als die Allerersten noch die Menschen unterwiesen, verwehrten sie sich entschieden dagegen von den Menschen angebetet zu werden. Es waren höhere Wesen mit einem umfassenden Wissensstand, aber nie massten sie sich an, sich selbst als Götter zu bezeichnen. Im Gegenteil, gerade von Yu Shen (dem Jade-"Gott") und Shen Nung ("Gott" der Heilkräuter und des Tees) ist es bekannt, dass er äusserst aufgebracht darauf reagierte, wenn aus Respekt, Hingabe, Achtung und Ehrfurcht dann Anbetung wurden. Stetig wies er auf den einzig wahren Schöpfergott hin - Shang Ti (DER EINE).
Aktualisiert (Montag, den 14. Februar 2011 um 15:11 Uhr)
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