Die Vereine Hanse21 wurden von unternehmerisch Denkenden verschiedener Nationalität in etlichen deutschen Städten mit dem Zweck gegründet, uneigennützig Bildung, Kultur, Wirtschaft und Völkerverständigung zu fördern sowie umfangreich über selbst initiierte Projekte regional und überregional soziales Engagement zu betreiben und aktiv gesellschaftlich gestaltend tätig zu sein.
Hier liegen die Schwerpunkte der Vereinsinteressen eindeutig bei Projekten, welche die wirtschaftliche und persönliche Situation von deutschen und ausländischen Jugendlichen, Arbeitslosen, Strafgefangenen, Berufsrückkehrerinnen und Existenzgründerinnen durch geeignete Massnahmen prägnant verbessern helfen sowie auf solchen Projekten, welche lokale Initiativen begründen, unterstützen oder fördern.
Vor dem Hintergrund des fortschreitenden politischen Integrationsprozesses in der Europäischen Union, der sich unter anderem durch die Osterweiterung der Union in den Jahren 2004 und 2006 dokumentiert, beabsichtigen die Vereine die soziale und wirtschaftliche Integration von Zuwanderern beiderlei Geschlechts in den verschiedenen Städten durch Weiterbildungsangebote, professionelle Hilfestellungen und sonstige Massnahmen im Bereich Unternehmensgründung, Management und Organisation auf Basis bestehender und neuer Kooperationen zu ermöglichen, zu begleiten und zu fördern.
Ferner haben sich die Vereine zum Ziel gesetzt, durch geeignete Förderung der kulturellen Identität der Zuwanderer den Einheimischen die Möglichkeit zu bieten, sich mit neuen künstlerischen Perspektiven und Denkweisen auseinander zu setzen. Die Vereine möchten auf diese Weise interkulturelles Verständnis schaffen, wo dieses noch nicht existiert ist beziehungsweise existierende kulturelle Toleranz vertiefen und somit das friedliche Miteinander unterschiedlicher Kulturen und Nationen unter dem Primat der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland fördern.
Aktualisiert (Montag, den 14. Februar 2011 um 10:29 Uhr)